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So sorgt O2 Business für den Lückenschluss für das Internet der Dinge

Miguel Rodriguez, Produktmanager bei o2 Business

Miguel Rodriguez, Produktmanager IoT bei O2 Business

Die Globale IoT-Vernetzung endet oft dort, wo der Mobilfunkausbau nicht lohnt. O2 Business sorgt hier mit der Verbindung aus terrestrischem 5G-Mobilfunk mit Satellitenkonnektivität für den notwendigen Lückenschluss. Der Ansatz zeigt, wie hybride Netze neue Anwendungen ermöglichen – von Energie bis Logistik, auch jenseits klassischer Mobilfunknetz-Abdeckung.

Die Vernetzung von Maschinen, Sensoren und Infrastrukturen gilt als eine der zentralen Voraussetzungen für Digitalisierung in Industrie, Energieversorgung und Logistik. Doch trotz gut ausgebauter Mobilfunknetze bleiben Lücken – geografisch ebenso wie technologisch. Genau hier setzt O2 Business an und kombiniert terrestrischen Mobilfunk mit satellitengestützter 5G Konnektivität. So kann die Geschäftskundeneinheit von Telefónica Deutschland die passende Datenverbindung für IoT Anwendungen nahezu überall verfügbar machen.

Wir gehören zu den wenigen Anbietern, die heute ein vollständiges 5G Portfolio für IoT Anwendungen anbieten können“, sagt Miguel Rodriguez, Produktmanager bei O2 Business, nicht ohne Stolz. Das Spektrum reicht von leistungsstarken 5G Varianten für zeitkritische Anwendungen über NarrowBand IoT & LTE-M bis hin zum neuen Standard 5G RedCap, der als energieeffiziente Alternative ältere Vernetzungsstandards für das IoT ablösen kann und wird.
 

Lückenloses 5G per Satellitenkommunikation

Neu hinzu kommt jetzt die Integration von Satellitenkommunikation in 5G Standards. Mit sogenannten Non-Terrestrial Networks (NTN) lassen sich auch abgelegene Regionen oder Offshore Gebiete an moderne 5G-Kommunikation anbinden – Orte, an denen der Ausbau klassischer Netze wirtschaftlich kaum darstellbar ist. „Satelliten eröffnen uns Anwendungsfälle, die bisher schlicht nicht erreichbar waren“, so Rodriguez. Gerade in abgelegenen Regionen, entlang von Güterbahntrassen, in unbesiedelten Gebieten oder auf See lassen sich so terrestrische Netzlücken schließen.
O2 Business tritt mit dem Anspruch an, Kunden eine durchgängige und möglichst einfache Lösung für IoT-Anwendungen anzubieten: ein Vertrag, eine Plattform, ein Ansprechpartner. „Unsere Kunden wollen keine Komplexität, sondern Verlässlichkeit“, sagt Rodriguez. „Genau daran richten wir unser Angebot aus.“

Konnektivität für die gesamte Wertschöpfungskette

Besonders relevant ist dieser Ansatz für den Energiesektor, in dem Telefónica Deutschland einen starken Marktanteil hat. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Stromerzeugung über die Netzinfrastruktur bis hin zu den Verbrauchern, findet eine fortschreitende Digitalisierung statt, bei der durch IoT-Anwendungen kontinuierlich Daten erfasst werden. Satelliten IoT kann hier kritische Messwerte zuverlässig liefern oder als Fallback-Lösung zu anderen Wegen der Konnektivität dienen, etwa bei Netzstörungen oder Unwettern.

Auch international gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung. Zwar verfügt Telefónica über einen großen globalen Roaming-Footprint für günstige, schmalbandige IoT-Konnektivität, doch längst nicht alle Länder sind durch Roaming-Partner flächendeckend versorgt. In vielen Regionen, etwa in Teilen Afrikas oder Lateinamerikas, existieren zahlreiche Länder, in denen keine NB-IoT- oder LTE-M-Netze verfügbar sind. Hier schließen Satelliten diese Lücken und ersetzen zunehmend ältere Fallback-Technologien wie 2G, das weltweit schrittweise abgeschaltet wird.

Weltkarte zur globalen NB-IoT/LTE-M-Abdeckung mit o2 SIM: Regionen mit terrestrischem Roaming, eingeschränkter Verfügbarkeit und Satellit als Lückenschluss

Wo terrestrische NB-IoT-Netze fehlen, schließt Satellitenkonnektivität die Lücke – O2 Business ermöglicht so eine nahezu weltweite IoT-Abdeckung.

Partnerschaften für globale Konnektivität

Um unterschiedliche Anforderungen abzudecken, arbeitet O2 Business mit mehreren Satellitenpartnern zusammen. Geostationäre Systeme (GEO) eignen sich für kontinuierliche Verfügbarkeit, während erdnahe Konstellationen (LEO, Low Earth Orbit) kurze, regelmäßige Verbindungen ermöglichen – ausreichend für viele IoT-Anwendungen wie Sensoren. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technik, sondern auch die wirtschaftliche Skalierbarkeit. O2 Business kooperiert dafür mit Skylo für GEO-Satelliten und mit OQ Technology für LEO-Satelliten. Mit transparenten Tarifen und mit der Möglichkeit, Satellitenkonnektivität nur bei Bedarf zu nutzen, macht O2 Business die Verwendung von IoT über Satelliten für breite Anwendungen erschwinglich.

Vergleich GEO- und LEO-Satellitenkonstellationen für IoT: Übersicht zu Orbithöhe, Latenz und Anwendungsfällen – mit Partnern Skylo und OQ Technology

GEO oder LEO – je nach IoT-Anwendung setzt O2 Business auf die passende Satellitenkonstellation: Skylo für kontinuierliche Verfügbarkeit, OQ Technology für ereignisgesteuerte Verbindungen.

Der bloße IoT-Lückenschluss durch terrestrische und non-terrestrische Verbindungen reicht jedoch nicht aus, wenn zuverlässige und smarte Anwendungen darüber funktionieren sollen: Je nach Einsatzbereich sind gerade auch Satellitenverbindungen oft nur von geringer Bandbreite und auf die effiziente Datenübertragung optimiert. Damit können viele Backend-Systeme oder die Plattformen der Hyperscaler wenig anfangen. Deshalb bereitet O2 Business in der Broker-Funktion seiner IoT-Connectivity-Management-Plattform Kite die Daten so auf, dass sie nach sicheren und zuverlässigen Protokollstandards weitergeleitet werden. So können effizient Daten vom IoT-Endpunkt über die Kite-Plattform an Cloudanwendungen weitergeleitet werden. Für komplexere, datenintensive Anwendungen arbeitet O2 Business derzeit zusätzlich an der Erweiterung seiner Kooperationen für Satellitenkonnektivität.

Beratung und Workshops

Angesichts der technischen Komplexität begleitet O2 Business Kunden nicht nur mit Konnektivität, sondern auch mit Beratung, Workshops und Partnernetzwerken – von Hardware-Design bis Sicherheitskonzepten. Der Anspruch dahinter ist klar: neue Technologien so zugänglich zu machen, dass sie nicht nur Speziallösungen bleiben, sondern zur Basis einer wirklich globalen IoT Vernetzung werden. „Unser Ziel ist es, Satelliten-IoT nicht exklusiv, sondern bezahlbar und massentauglich zu machen“, sagt Rodriguez. „Nur so kann globale Vernetzung im Alltag wirklich ankommen.

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