Mobile World Congress 2021

08. Juli 2021

Mobile World Congress 2021

Musste der Mobile World Congress (MWC) 2020 noch aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, so hieß er in diesem Jahr wieder Gäste willkommen: sowohl vor Ort in Barcelona als auch digital im Internet. Dabei zeigte die weltgrößte Mobilfunkmesse, wie sehr Wirtschaft und Gesellschaft inzwischen von Vernetzung, 5G und der digitalen Transformation profitieren. Erst recht in Corona-Zeiten. Wir werfen einen Blick auf vier zentrale Themen:

Hybrid ist das neue Format:

Erstmals präsentierte sich der MWC als hybride Messe. Ein Digitalevent ergänzte die viertägige Präsenzveranstaltung in Barcelona, die kleiner als gewöhnlich ausfiel. Damit beschritt die weltgrößte Mobilfunkmesse den Weg, den bereits andere Konferenzen und auch Kultur- sowie Unternehmensveranstaltungen gegangen sind. Die Hinzunahme zeigt deutlich, dass digitale Formate immer mehr zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres Lebens geworden sind. 

Stellhebel Digitalisierung:

Nach der letztjährigen Zwangspause widmete sich der MWC in diesem Jahr wieder den neuesten Entwicklungen in der Telekommunikation und Digitalisierung. Die Diskussionen zeigten, dass beide Themen als wichtige Stellhebel verstanden werden, um im Zusammenspiel mit Wirtschaft und Gesellschaft die Pandemie zu überwinden und zukünftig besser auf globale Herausforderungen vorbereitet zu sein. Die moderne Technologie sei demnach ein Türöffner für eine Zukunft, die sich am Wohl der Menschen orientiere. 

Digitalisierung überall von Nutzen:

Telefónica, als Unternehmen hinter der Marke O2 Business, war ebenfalls mit einem Messestand vertreten. Auch hier ergänzte ein digitales Angebot den physischen Auftritt. Dabei präsentierte Telefónica anhand mehrerer Beispiele, wie verschiedene Branchen bereits heute von künstlicher Intelligenz und 5G profitieren. Etwa im Sport, wo sich Teams und Athleten gleichermaßen neue Möglichkeiten eröffnen. So werden Spielerdaten mit Sensoren ohne Zeitverzug gesammelt und verarbeitet, die es wiederum dem Trainer erlauben, Entscheidungen auf einer besseren Basis zu treffen. Auch in Wirtschaft und Tourismus sind virtuelle Realität und komfortable IoT-Anwendungen imstande, vieles zu erleichtern. Zum Beispiel Simultanübersetzungslösungen für über 80 Sprachen. Dank 5G und Edge Computing können sich deren Nutzer in Echtzeit fließend unterhalten und verstehen, obwohl sie sich in ihrer jeweiligen Muttersprache äußern.

Intelligente Produktionsabläufe dank 5G:

Wie 5G die Smart Factory Realität werden lässt, das demonstrierte Telefónica anhand von zwei konkreten Beispielen. So trägt Edge Computing beim Schiffbauer Navantia und auch beim Metallumformspezialisten Gestamp dazu bei, die Abläufe in der Produktion intelligent und schnell zu steuern, immer vernetzt auf Basis der überlegenen 5G-Technologie. Das Zusammenspiel beider Technologien erlaubt Navantia beeindruckende Download-Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabyte pro Sekunde. Währenddessen setzt Gestamp mit seiner ersten 5G-digitalisierten Fabrik Spaniens den Maßstab für industrielles Prozessmanagement. Interessierte erhalten in den Transformation-Books einen Überblick von der Vielfalt der Anwendungen (https://www.telefonica.com/en/web/mwc/transformation-handbooks). Die Transformation-Books zeigen zugleich die positiven Nebeneffekte der Digitalisierung. Neben der Beschleunigung vieler Abläufe macht sie Informationen zeitlos verfügbar.

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