17.08.2026
Der Datendurchsatz beschreibt die Menge digitaler Informationen, die ein System innerhalb einer bestimmten Zeitspanne über ein Netzwerk oder eine Schnittstelle transportiert. Er ist ein wichtiger Indikator für die reale Leistungsfähigkeit Ihrer IT-Infrastruktur.
In international geprägten IT-Kreisen ist für Datendurchsatz außerdem der englische Begriff Data Throughput oder kurz Throughput üblich. In der Netzwerktechnik wird der Wert typischerweise in Bit pro Sekunde (bit/s) oder in Vielfachen wie Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) angegeben.
Die Unterscheidung zwischen Brutto- und Nettodurchsatz ist dabei wichtig, um die nutzbare Übertragungsleistung einzuordnen.
Mehrere Faktoren können den erreichbaren Durchsatz gegenüber der theoretischen Bruttorate senken. Dazu gehören beispielsweise der notwendige Protokoll-Overhead (Steuerdaten) sowie äußere Einflüsse (die Leistungsfähigkeit der Hardware, die Netzauslastung und Übertragungsfehler).
Achtung: Bandbreite und Datendurchsatz bezeichnen nicht dasselbe.
Eine Verbindung mit hoher Bandbreite kann einen niedrigen Durchsatz liefern – etwa bei hoher Auslastung, Störungen oder leistungsschwacher Hardware.
Um den realen Datendurchsatz zu ermitteln, stehen Ihnen verschiedene Verfahren zur Verfügung:
Im Unternehmensumfeld erfordern Cloud-Dienste, Videokonferenzen und datenintensive Anwendungen eine leistungsfähige und stabile Datenübertragung. Eine regelmäßige Überwachung von Netzwerkkapazität, Auslastung und Übertragungsqualität unterstützt eine belastbare und zukunftssichere Unternehmens-IT.
Netzwerktechniker verstehen unter Datendurchsatz die Übertragungsleistung eines Systems unter realen Bedingungen. Er wird z. B. in Mbit/s oder Gbit/s gemessen.
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