21.10.2026
KI-generiertes Bild
Es ist ein beruflicher Albtraum: Durch einen Defekt oder ein Versehen sind wichtige Nachrichten plötzlich gelöscht. Für so einen Fall hilft es, E-Mails in Outlook regelmäßig zu sichern, also ein Backup anzulegen. Damit bewahren Sie eine Kopie Ihrer Outlook-E-Mails getrennt vom Mailserver auf. Der gewünschte Umfang bestimmt die dabei passende Art der Sicherung. Ob einzelne Nachricht, PDF oder vollständige PST-Datei – so gehen Sie vor.
Je nachdem, ob Sie einzelne Nachrichten, das ganze Postfach oder neue Eingänge sichern möchten, gehen Sie unterschiedlich vor.
Mit dem PST-Export erhalten Sie eine Sicherung, die Sie später komplett wiederherstellen können. Wenn Sie neben Ihren E-Mails auch Termine und Kontakte sichern möchten, wählen Sie im entsprechenden Schritt das gesamte Konto aus und aktivieren Sie die Option „Unterordner einschließen“. Diese Methode steht Ihnen sowohl im klassischen als auch im neuen Outlook zur Verfügung.
Der Export läuft je nach Postfachgröße einige Minuten bis mehrere Stunden. Outlook muss währenddessen geöffnet bleiben.
Zurückspielen lässt sich die Sicherung über denselben Assistenten: Folgen Sie den obigen Pfaden und wählen Sie die Option „Aus anderen Programmen oder Dateien importieren“.
Wählen Sie die PST-Datei aus und legen Sie fest, ob Outlook Duplikate ersetzt oder überspringt. Alternativ binden Sie die Datei über „Datei | Öffnen und Exportieren | Outlook-Datendatei öffnen“ nur lesend ein. Dann erscheint sie als zusätzliches Postfach in der Ordnerliste.
Unternehmen unterliegen in der Regel gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und Archivierungsregeln. Daher sollten Sie möglichst auf zentral gesteuerte, automatische Backups Ihrer geschäftlichen E-Mail-Korrespondenz setzen. Diese kann Ihre IT-Abteilung über den Mailserver oder auf Cloud-Ebene einrichten.
Outlook ist lediglich der Mail-Client, der die E-Mails anzeigt. Die Daten liegen z. B. in Ihrem Microsoft 365-Konto (Exchange Online). Systemadministratoren können im Microsoft 365 Compliance Center unternehmensweite Aufbewahrungsrichtlinien festlegen. Sie können dort beispielsweise einstellen, dass nichts unwiderruflich gelöscht werden kann.
Aber Achtung: Dabei handelt es sich nicht um ein Backup Ihrer E-Mails. Für diese Form der Sicherung nutzen viele Firmen Tools von Drittanbietern.
Das PDF eignet sich für einzelne Vorgänge und Mails, die Sie langfristig lesbar halten wollen. Für ein Backup des gesamten Postfachs bleibt der PST-Export die bessere Wahl.
Für die Speicherung als PDF nutzen Sie in beiden Outlook-Varianten den Druckdialog:
Tipp: Markieren Sie mehrere Nachrichten in der Liste, druckt Outlook sie in einem Durchgang.
Zwei Einschränkungen sollten Sie bei diesem Verfahren kennen:
Neben einem PDF können Sie E-Mails aus Outlook in verschiedenen weiteren Formaten sichern. Dazu wählen Sie die gewünschte Nachricht aus und klicken auf „Datei | Speichern unter“. Wählen Sie anschließend Format und Speicherort aus.
Im neuen Outlook stehen Ihnen die Formate EML und MSG zur Verfügung.
Im klassischen Outlook stehen Ihnen neben MSG weitere Formate zur Verfügung.
Der wichtigste Grund sind gesetzliche Fristen: Handels- und steuerrechtlich relevante Korrespondenz müssen Unternehmen sechs bis zehn Jahre vorhalten. Ein laufendes Postfach erfüllt diese Anforderung nicht zuverlässig. Weitere Risiken kommen hinzu:
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Exportieren Sie Ihre Mails aus Outlook als PST-Datei. Wählen Sie den Kontonamen auf der obersten Ordnerebene und aktivieren Sie „Unterordner einschließen“. Prüfen Sie vorher, ob alle gewünschten Nachrichten lokal verfügbar sind, damit ältere Serverinhalte nicht fehlen.
Einzelne E-Mails lassen sich als EML-, MSG-, HTML-, TXT- oder PDF-Datei speichern. Jedes Datei-Format hat eigene Vor- und Nachteile, die wir im Ratgeber beschrieben haben.
Einzelne Nachrichten legen Sie über „Speichern unter“ oder als PDF auf dem gewünschten Datenträger ab. Für größere Mengen exportieren Sie Ordner oder ein vollständiges Konto als PST-Datei und kopieren die fertige Datei anschließend beispielsweise auf eine andere Festplatte oder einen USB-Datenträger.
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