O2 All-IP aktivieren und
konfigurieren

All-IP

So starten Sie Schritt für Schritt

Häufige Fragen & Antworten zur O2 All-IP Aktivierung

Den genauen Termin teilen wir Ihnen rechtzeitig schriftlich mit.

Die Bereitstellung des Anschlusses wird (in der Regel) bei der Deutschen Telekom beauftragt, die uns den Schalttermin mitteilt. Bei einer Portierung des Anschlusses hängt der Termin von der Bearbeitungszeit beim vorherigen Anbieter ab. Wir melden uns, sobald der Termin zur Schaltung des Anschlusses bestätigt wurde.

Den Stand der Bearbeitung teilen wir Ihnen in Ihrer Eingangsbestätigung sowie der Auftragsbestätigung schriftlich per Post und per E-Mail mit. Falls Sie innerhalb zwei Wochen keine Eingangsbestätigung erhalten haben sollten, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

Im Regelfall wird angestrebt, eine oder mehrere der bestehenden Leitungen auf das neue Produkt umzuschwenken. Falls das nicht möglich ist, muss die erforderliche Zahl von Leitungen parallel zu den bestehenden geschaltet werden.

Dabei kann der Fall eintreten, dass im Hausanschlusskasten (auch APL genannt) oder im so genannten Hauptverteiler der Vermittlungsstelle (kurz HVt) keine ausreichend freien Kapazitäten verfügbar sind. Falls keine kurzfristige Erweiterung möglich ist, kann im schlimmsten Fall keine Parallelbereitstellung realisiert werden.

Gegebenenfalls besteht bei vorhandenen, aber zu geringen Leitungskapazitäten auch die Möglichkeit, ein Produkt mit geringerer Internet-Bandbreite oder weniger Sprachkanälen zu schalten.

Bitte wenden Sie sich an die Hotline, um einen Ersatztermin zu vereinbaren.

Falls Sie den Technikertermin nicht wahrnehmen können, wenden Sie sich bitte an die Hotline. Diese kann den Termin vier Werktage vor dem eigentlichen Technikertermin noch verschieben.

Bei Kundenverschulden wird ein kostenpflichtiger Ersatztermin gebucht.

Der Versand erfolgt per DHL einige Werktage vor dem schriftlich mitgeteilten Leitungsaktivierungsdatum.

Ja, entsprechende Informationen teilen wir Ihnen in ausführlichen Schreiben mit.

Ein Vor-Ort-Service-Techniker kann auf Wunsch bereitgestellt werden (gemäß Auftragsformular). Bei größeren Produkten (ab SDSL) ist ein Vor-Ort-Techniker obligatorisch. Am Tag der Aktivierung wird der Telefónica-Router mit Ihrer Telefonanlage bzw. IT verbunden. Wir empfehlen dabei, bei Ihrer hauseigenen Technik den Zugriff auf einen IT/TK-Techniker für eventuell erforderliche Konfigurationsanpassungen einzuplanen. Kosten hierfür können wir allerdings nicht übernehmen.

Kunden können O2 All-IP grundsätzlich mit einem eigenen Router verwenden. Allerdings garantiert Telefónica nicht, dass die beauftragten Dienste funktionieren. Näheres kann AGB/Leistungsbeschreibung entnommen werden. Kunden erhalten auf jeden Fall von Telefónica das erforderliche Equipment und müssen dieses aufbewahren. Im Falle einer Störung ist dieses von Telefónica gelieferte Equipment nach Aufforderung an den Anschluss anzuschalten, um eine Entstörung vornehmen zu können. Sollten sich dabei der Anschluss und die Services als funktionierend erweisen, gibt es keinen Support für das Kundenequipment!

Das Telefónica Ordermanagement stimmt alle Termine mit Ihnen ab und geht nach Möglichkeit und Ressourcenlage auf Ihre Wünsche ein. Dies ist aber nicht in allen Fällen möglich, da die Deutsche Telekom entsprechende Termine rückbestätigen muss. Am Aktivierungstag erfolgt der Besuch eines Servicetechnikers bei Ihnen vor Ort (gemäß Auftragsformular).

Da eine Abhängigkeit zur Deutschen Telekom besteht, kann die Ausfallzeit des gesamten Anschlusses bis zu 12 Stunden betragen. In den allermeisten Fällen ist mit einer Umschaltzeit von 2 - 3 Stunden zu rechnen.

Da diverse Abhängigkeiten u. a. zur Deutschen Telekom bestehen, kann die Ausfallzeit des gesamten Anschlusses bis zu 12 Stunden betragen. In den allermeisten Fällen ist mit einer Umschaltzeit von wenigen Stunden zu rechnen.

Ja, bestehende Rufnummern können mitgenommen werden, wenn beim abgebenden Netzanbieter keine Vertragsbindung mehr besteht.

Der Portierungstermin wird Ihnen in der Auftragsbestätigung mitgeteilt. Normalerweise ist der Leitungsschalttag zugleich der Portierungstag. In einigen Fällen schalten wir aber zuerst die Leitung und einige Werktage später portieren wir die Rufnummern vom Bestandsanbieter. Die Vorgehensweise ist abhängig von der beauftragten Leitungsart. Die Vorgehensweise sowie die Termine teilen wir Ihnen in der Auftragsbestätigung mit.

Falls Sie mehrere Rufnummern von verschiedenen Anschlüssen portieren möchten, benötigen wir für jeden zu übernehmenden Dienst mit allen Rufnummern/Rufnummernblöcke einen Portierungsformular. Wir versuchen dann alle Rufnummern zu ein und demselben Termin zu portieren. Falls dies nicht möglich sein sollte (verschiedene Laufzeiten beim Bestandsanbieter), portieren wir die Rufnummern nach und nach. Die genaue Vorgehensweise sowie die genauen Portierungstermine teilen wir Ihnen schriftlich mit.

Selbstverständlich können wir auch Rufnummern nachtäglich portieren. Hierfür benötigen wir ein ausgefülltes Portierungsformular.

Für SIP-fähige Telefonanlagen steht mit der Produktausprägung O2 All-IP Voice SIP ein Festnetzanschluss mit SIP-Schnittstelle zur Verfügung.

Für nicht SIP-fähige Telefonanlagen steht mit der Produktausprägung O2 All-IP Voice ISDN ein Festnetzanschluss mit ISDN-Schnittstelle zur Verfügung. Dadurch lassen sich auch ältere Anlagen an die moderne Kommunikationswelt anschließen und müssen nicht ersetzt werden.

Am Tag der Aktivierung muss das Telefónica Equipment mit der Telefonanlage verbunden werden. Bei größeren Telefonanschlüssen oder hohem Sicherheitsbedürfnis empfehlen wir die Möglichkeit eines Zugriffes auf Ihren TK-Anlagentechniker. Bei SIP-Anschlüssen ist es manchmal erforderlich, wenige Parameter in der Telefonanlage anzupassen.

Beim Übergang von ISDN zu VoIP ist es leider nicht möglich, alle Leistungsmerkmale 1:1 zu übertragen. Bitte berücksichtigen Sie diesen unvermeidlichen Umstand bei Ihren Planungen. Wichtige Punkte hierbei sind:

  • Das Absetzen von Notrufen über 110 und 112 ist bei einem Stromausfall über einen O2 All-IP Anschluss nicht möglich.
  • Die Funktion von EC-Cash-Terminals über ISDN kann nicht garantiert werden. Im Regelfall funktionieren EC-Cash-Terminals aber, die den so genannten ISDN B-Kanal oder IP-Protokolle nutzen.

Standardmäßig stehen Ihnen nach einem Wechsel zu Telefónica Germany folgende Dienste nicht zur Verfügung:

  • Operatordienst, Telegrammdienst, Weckdienst, T-Net-Box der Deutschen Telekom AG
  • ISDN-Faxdienst der Klasse 4
  • Datenverbindungen mit Ausnahme von Telefaxverbindungen der Klasse 3 wie z. B. Internet-by-Call, Einwahl über geografische Rufnummern oder in geschlossene Datensysteme
  • Datenübertragung im D-Kanal-Protokoll (X.31)
  • Zusatzsignalisierung beim Verbindungsaufbau und -abbau (UUS1)
  • Subadressierung (SUB)
  • Auskunftsdienste einiger privater Telefongesellschaften
  • Gebühreninformation (AOC-D, AOC-E)
  • Rückruf bei Besetzt (CCBS) oder bei Nichtmelden (CCNR)
  • Call-by-Call
  • Analoge Modemverbindungen (mit Ausnahme von Telefaxverbindungen der Klasse 3) funktionieren in der Regel nicht oder nur mit eingeschränkter Bandbreite.

Faxübertragungen für Faxgeräte der Klasse 3 (analoge Faxgeräte) funktionieren in der Regel gut und zuverlässig. Telefónica Germany unterstützt zwei Möglichkeiten:

  • „Fax Passthrough“ ist die Standard-Methode, die auch ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand funktioniert. In der Regel werden Faxübertragungen hier schon sehr zuverlässig übertragen. Unsere Empfehlung: Begrenzen Sie die Übertragungsrate des Faxendgeräts auf 9.600 bzw. 14.400 kbit/s – je nach dem, was zuverlässiger funktioniert.
  • „T.38“ ist eine spezielle Methode, die von beiden Endstellen unterstützt werden muss (z.B. kann diese Option in vielen Fax/IP-Konvertern, Routern, FritzBox etc. aktiviert werden). Wenn sie auf beiden Seiten eingestellt ist, ist die Fax-Übertragung sehr zuverlässig möglich.
  • Fax der Klasse 4 wird nicht unterstützt.

Aktivieren Sie zunächst das Protokoll T.38 am Faxgerät oder dem Gerät, welches das analoge Faxsignal in IP wandelt – z. B. ein Analog-Terminal-Adapter (ATA), eine Fritzbox oder Ähnliches. Sofern vorhanden, konsultieren Sie gegebenenfalls bitte das Handbuch der Geräte. 
Wenn das keine Abhilfe bringt, wählen Sie bitte folgende Einstellungen im Faxgerät bzw. im Wandler (Analog-Terminal-Adapter usw.):

Faxgerät:

  • Übertragungsgeschwindigkeit: maximal 14400 Baud (bei Bedarf noch geringer) 
  • Error Correction Mode (ECM): deaktivieren


Wandler (z. B. Analog-Terminal-Adapter):

  • Codec für Fax Passthrough: G.711
  • Echo Canceling: deaktivieren
  • Komfortrauschen: deaktivieren
  • Noice Reduction: deaktivieren
  • Voice activity detection: deaktivieren
  • Jitter-Buffer: auf festen Wert einstellen ca. 100ms - 500ms
  • T.38 Packet redundancy: maximal Wert

Hinweis: Es kann sein, dass Ihr Wandler nicht alle Möglichkeiten bietet. Nutzen Sie bitte einfach alle vorhandenen Einstellmöglichkeiten. Eventuell sind einige Einstellungen leicht abweichend bezeichnet.

Sprachverkehr wird durch Quality of Service (QoS) vorrangig behandelt.

Bei der Umstellung auf All-IP ist eine Mitnahme von Domains und E-Mails leider nicht möglich. Bitte übertragen Sie diese Dienste an einen anderen Anbieter (Web-Hoster).

Pro aktivem Sprachkanal wird eine Bandbreite von 106 kbit/s benötigt. Wenn nicht telefoniert wird, steht die volle Bandbreite für Internet zur Verfügung.