Zuletzt aktualisiert am 02.09.2026
Mobile Device Management (MDM) unterstützt Unternehmen bei der effizienten Verwaltung und Sicherung mobiler Geräteflotten. Welche Vorteile ein MDM bietet und wie Sie die zentrale Verwaltung mobiler Firmengeräte in Ihr IT-Netzwerk integrieren, erfahren Sie hier.
Mit Mobile Device Management (MDM) können Systemadministratoren mobile Endgeräte, wie z. B. Firmenhandys, Tablets und Laptops zentral verwalten und gegen unbefugte Zugriffe sichern.
Durch die Zunahme hybrider Arbeitsmodelle greifen Angestellte vermehrt von mobilen Geräten aus auf das Firmennetzwerk und vertrauliche Geschäftsdaten zu. Dadurch gewinnt auch MDM an Bedeutung: Mit der zentralen Verwaltung Ihrer Firmengeräte minimieren Sie Risiken – so können Sie etwa die Installation potenziell schädlicher Apps unterbinden oder nur ausgewählte Anwendungen zur Installation freigeben. Außerdem lässt sich der Zugriff bei Verlust eines Geräts aus der Ferne sperren, um unbefugten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten zu verhindern.
Basis einer Mobile-Device-Management-Lösung ist eine MDM-Software. Eine MDM-Lösung kann cloudbasiert, On-Premises (zu Deutsch: „vor Ort“ oder „auf dem Gelände“) oder auch in einer hybriden Architektur betrieben werden.
Cloudbasierte MDM-Lösungen eignen sich besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die keine eigene Serverstruktur unterhalten und Serverkosten reduzieren wollen. Auch größere Unternehmen können von einer zentralen, standortübergreifenden Verwaltung, einer schnellen Skalierbarkeit, einheitlichen Sicherheitsrichtlinien und einem geringeren Aufwand für den Betrieb profitieren.
MDM-Provider bieten häufig „Full Managed Service“ an. Dabei übernimmt der Anbieter die Verwaltung der MDM-Konsole und der Geräte. Der Provider stellt Ihnen in der Regel dafür einen festen Ansprechpartner zur Seite. Durch ein Managed-Service-MDM entlasten Sie Ihr eigenes IT-Team und erleichtern die Administration.
Alternativ können Sie die nötigen MDM-Lizenzen erwerben und Richtlinien, Anbindungen und Verwaltungssysteme im Unternehmen selbst aufsetzen. Dafür benötigen Sie die entsprechenden technischen und personellen Ressourcen.
Informieren Sie sich über Mobile Device Management, begegnen Ihnen mit Sicherheit auch die Akronyme EMM (Enterprise Mobility Management) und UEM (Unified Endpoint Management).
Die Begriffe werden heute häufig synonym verwendet, eine Unterscheidung des Leistungsumfangs allein aufgrund der Bezeichnung ist kaum möglich. Daher sollten Sie bei einem Vergleich vor allem auf die angebotenen Leistungen und Funktionen schauen, unabhängig von der Produktbezeichnung.
Eine Einordnung der jeweiligen Konzepte von MDM, EMM und UEM möchten wir Ihnen dennoch nicht vorenthalten:
Durchgesetzt hat sich diese Unterscheidung in einzelne Konzepte nicht: Heute beinhaltet ein gutes MDM auch EMM- und UEM-Funktionen. Welches Angebot zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab und welche Geräte Sie in welchem Umfang verwalten möchten. Kundenreferenzen und persönliche Beratung helfen bei der Auswahl.
Ob cloudbasiert oder lokal gehostet: Eine gute MDM-Lösung bietet Ihrem Betrieb umfassende Administrationsmöglichkeiten Ihrer mobilen Endgeräte sowie Zugriffsverwaltung der Nutzerinnen und Nutzer. Daraus resultieren folgende Vorteile:
Mit der zunehmenden Anzahl von Mitarbeitenden und mobilen Endgeräten in einer Organisation steigt auch die Komplexität der Geräte- und Nutzerverwaltung. Kommen dann noch verschiedene Gerätetypen mit unterschiedlichen Betriebssystemen zum Einsatz, ist es höchste Zeit für eine MDM-Lösung. Folgende Anforderungen sollten erfüllt sein:
Moderne MDM-Lösungen prüfen zusätzlich, ob ein Gerät die definierten Sicherheitsrichtlinien erfüllt (z. B. Gerätesperre, Verschlüsselung, Betriebssystemversion, aktuelle Sicherheitsupdates). Entspricht ein Gerät nicht den Vorgaben, kann der Zugriff auf geschäftliche Anwendungen und Daten automatisch eingeschränkt werden.
Tipp: Ergänzend zur Geräteverwaltung kann sich für Ihre Firma auch eine Lösung zur zentralen Verwaltung der Mobilfunktarife lohnen.
Damit MDM auch Unternehmensdaten effektiv schützt, sollte es mit zentralen IT-Systemen wie Identitäts- und Berechtigungsmanagement, E-Mail, WLAN, VPN, Cloud-Anwendungen und weiteren Bereichen verbunden werden. Über Zugriffsrichtlinien lässt sich festlegen, dass nur registrierte und regelkonforme Geräte auf Unternehmensressourcen zugreifen dürfen.
So implementieren Sie ein effektives Mobile Device Management gemäß den Empfehlungen des NIST (National Institute of Standards and Technology, NIST SP 800-124 Rev. 2). Das Institut ist in den USA für die Entwicklung technischer Standards und IT-Sicherheitsrichtlinien verantwortlich:
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In Zeiten hybrider Arbeitsmodelle, in denen mobiles Arbeiten für Unternehmen eine immer wichtigere Rolle spielt, kommt auch dem Mobile Device Management (MDM) größere Bedeutung zu. Mit einer leistungsfähigen MDM-Lösung können Unternehmen, die Sicherheit ihrer Daten auf mobilen Geräten steigern, den Zugriff auf sämtliche Mobilgeräte kontrollieren und gleichzeitig ihre IT entlasten. kontrollieren und gleichzeitig ihre IT entlasten.
Mobile Device Management ermöglicht die zentrale Verwaltung und Absicherung mobiler Geräteflotten inklusive deren Konfiguration, dem Aufspielen von Updates sowie einem permanenten Benutzermanagement unter Berücksichtigung von DSGVO-konformen Sicherheitsrichtlinien.
Bei MDM und MAM handelt es sich um verwandte Konzepte, die häufig in Kombination verwendet werden. MAM steht für Mobile Asset Management und beschreibt eine Software zur Administration von Mobilfunkverträgen, Tarifen und eSIMs.
Außerdem kann MAM ein Mobile-Application-Management meinen, das sich darauf konzentriert, die Anwendungen auf mobilen Endgeräten zu administrieren. Vergleichbare Funktionen sind in modernen MDM häufig bereits enthalten.
Unter dem Namen Apple Business bietet Apple eine grundlegende Mobile-Device-Management-Lösung an, zu der auch das Apple Automated Device Enrollment (ADE) gehört (früher Apple DEP).
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