Was Mitarbeiter sich wünschen und Unternehmen anstreben

Arbeitsplatz der Zukunft

29. März 2019

Hochflexibel, mobil und gut vernetzt – zukünftige Arbeitsplätze sind vor allem eins: technisch exzellent ausgestattet. Denn dann erfüllen sie die Wünsche und Erwartungen von Unternehmern und Mitarbeitern gleichermaßen, wie die aktuelle Studie „Arbeitsplatz der Zukunft 2018“ der IDG Business Media GmbH zeigt.

Interessant an der IDG-Studie ist vor allem die hohe Relevanz des Themas bei den befragten Unternehmen: Im Vergleich zu anderen Herausforderungen rangiert der Arbeitsplatz der Zukunft beim oberen Management auf Platz 2 der Agenda, noch vor den üblichen Verdächtigen Business Development, Big Data oder Internet der Dinge. Nur die IT-Sicherheit ist aus Management-Sicht noch wichtiger. Wenig erstaunlich: Der Arbeitsplatz der Zukunft gilt ganz allgemein als wichtiges Mittel im Kampf um die besten Köpfe. Vor allem kleinere Unternehmen, die im Wettbewerb mit Konzernen beim Nachwuchs oft das Nachsehen haben, versuchen hier zu punkten.

Herausforderungen auf dem Weg

Doch auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft gilt es aus Unternehmenssicht, noch einige Herausforderungen zu meistern: Bei vielen großen Unternehmen sind das die Akzeptanz der Mitarbeiter für den Modernisierungsprozess, die Weiterbildung der Mitarbeiter und Veränderungen der Unternehmenskultur. Für kleinere Unternehmen ist letzteres sogar die größte Hürde. Die technischen Herausforderungen lassen sich auf den Nenner „Safety first“ bringen, sieht man einmal ganz allgemein von der IT-Infrastruktur ab.

Chancen und Risiken

Aus Sicht der Mitarbeiter beinhaltet die bevorstehende Transformation der Arbeitsumgebung mehr Chancen als Risiken, auch wenn letztere durchaus thematisiert werden. Doch letztlich überwiegen die erhofften Vorteile: Mitarbeiter erhoffen sich eine bessere Work-Life-Balance und mehr Freiheit. Sie möchten zeitlich ungebunden(er) arbeiten, dabei aber auch einfacher auf alle Informationen zugreifen können, weniger Präsenzpflicht im Büro und gesündere, sprich ergonomischere Arbeitsplätze.

Unternehmen, die das bieten (können), werden unabhängig von ihrer Größe bei den Hochqualifizierten und Talenten punkten. Gerade der Nachwuchs legt großen Wert auf eine exzellente IT-Ausstattung, während für die etwas Älteren vor allem das Thema Flexibilität Gewicht hat. Was überrascht: Der eigene Dienstwagen rangiert deutlich hinter dem Wohlfühlambiente im Betrieb und der Nutzung eigener Endgeräte für private Zwecke im Büro.

Auf die Technik kommt es an

Für Unternehmen ist der Arbeitsplatz der Zukunft vor allem eine Frage der richtigen IT. Vor allem Technologien, die eine orts- und zeitunabhängige Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglichen, stehen hoch im Kurs. Aspekte wie Mobilität und Technologie sind für den Arbeitsplatz der Zukunft zentral, dicht gefolgt von Sicherheit sowie der verstärkten Nutzung von Cloud-Lösungen. Organisatorische oder kulturelle Aspekte rangieren eher im Mittelfeld der Transformation. Auffällig ist das Gefälle zwischen großen Unternehmen und Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern. Bei letzteren spielen neue, effektivere Formen der Zusammenarbeit noch eine größere Rolle.

Wo besteht aus Unternehmenssicht noch Nachholbedarf

Schaut man ins Detail, so zeigt sich, dass an den heutigen Büroarbeitsplätzen schon einiges an moderner IT vorhanden ist. Nachholbedarf besteht vor allem beim Thema Collaboration: Vernetzung und Synchronisation aller Kommunikationskanäle werden ebenso genannt wie die parallele Nutzung von Arbeitsgeräten mit gleichen Daten und Einstellungen sowie Highspeed-Internet.

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